Profil Historie

1976

Manfred Janoschka gründet das Familienunternehmen Janoschka im süddeutschen Kippenheim. Im ersten Betriebsjahr startet er mit einem fünfköpfigen Team, das sich zunächst auf die Erstellung von Druckvorlagen für den Dekor-Bereich konzentriert. Bei der Entwicklung von Holz-, Stein- und Fantasiedekoren beispielsweise für den Stoffdruck, Tapeten, Servietten oder die Möbelindustrie erfüllt Janoschka höchste Qualitätsansprüche: Präzision und Innovationsgeist gehen Hand in Hand, um dem Vorbild der Natur möglichst nahe zu kommen. Die Herstellung von Druckformen ist für die Zukunft bereits geplant und wird 1980 umgesetzt.

1978

Das Unternehmen hat sich Dank Erfahrung, Wissen und Motivation der zwischenzeitlich 16 Mitarbeiter erfolgreich etabliert. Janoschka vergibt nun auch Ausbildungsplätze und plant eine neue Produktionshalle im Kippenheimer Industriegebiet. Bereits im nächsten Jahr erfolgt der Umzug in den Mattweg 1.

1980

Janoschka steigt mit galvanischer Zylinderproduktion und elektromechanischer Zylindergravur in das Geschäft der Druckformherstellung für den Tiefdruck ein. Auch die digitale Bildbearbeitung hat ab sofort einen festen Platz im Leistungsspektrum des Unternehmens.

1985

Janoschka wächst weiter. Die insgesamt 73 Mitarbeiter und das steigende Produktionsvolumen brauchen Platz. Der erste Erweiterungsbau entsteht. Die Produktionsfläche vergrößert sich auf 8.000 m². Die Umsatzkurve zeigt nach oben, und das bleibt auch zukünftig der Trend.

1987

Im Zuge der verstärkten Umsatzsteigerung seit Mitte der 1980er Jahre investiert Janoschka in eine erste vollautomatische Kupfer-Linie. Das perfekte Zusammenspiel von hochqualifizierten Mitarbeitern und modernster technischer Ausstattung wird fortan zum Erfolgsrezept des Unternehmens.

1988

Janoschka gründet mit Rotagraph in Sinsheim die erste deutsche Tochterfirma. Dort entstehen Tiefdruckzylinder für den Magazin- und Akzidenzdruck, mit denen unter anderem die Titelseiten der Bunten gedruckt werden.

1991

Durch eine Beteiligung an der SWG verstärkt Janoschka die Präsenz in Deutschland, während der Aufbau des internationalen Netzwerks in Frankreich seinen Anfang nimmt: Gravur d‘Azur in Avignon ist die erste ausländische Niederlassung. Bereits im nächsten Jahr folgt Lusogravura in Portugal.

1995

Der Expansionskurs hält an. Das Firmengebäude in Kippenheim wird zum zweiten Mal erweitert. Durch die Investition in eine vollautomatische Verchromungslinie wird die Produktion von Tiefdruckzylindern noch effizienter.

1996

Mit der ISO-Zertifizierung in Kippenheim trägt Janoschka höchsten Qualitätsansprüchen Rechnung. Global einheitliche Produktionsstandards auf höchstem Niveau sind erklärtes Ziel, um innerhalb des Firmennetzwerks jederzeit Kapazitäten austauschen zu können. Deshalb bleibt Kippenheim nicht lange die einzige ISO zertifizierte Standort.

1997

Das Netzwerk von Janoschka wächst. Mit Janoschka Polska und Gracilsa in Spanien erschließt sich das Unternehmen zwei neue Länder. In Frankreich kommen mit MTH und Nord Helio Service zwei weitere Niederlassungen hinzu, während Repro-Form der vierte deutsche Standort ist.

1998

Janoschka wird von Malaysia aus auf dem asiatischen Markt aktiv. Gemeinsam mit Interprint, einer der weltweit führenden Dekordruckereien, gründen sie in Kuala Lumpur die Asian Pacific Engravers Malaysia als Joint Venture. Parallel entsteht Janoschka Espana. Die Produktionsfläche in Kippenheim verdoppelt sich. Auf 16.000 m² werden inzwischen jährlich rund 25.000 Tiefdruckzylinder produziert. Der Gesamtumsatz von Janoschka liegt bei knapp 60 Mio. Euro Umsatz.

2000

Janoschka nimmt in Kippenheim das erste Direkt Laser System in Betrieb und verstärkt seine Präsenz in Frankreich und Spanien. Mit Eurogravure ist das Unternehmen nun direkt in der französischen Hauptstadt vertreten, während Janoschka Grabaciones in der Nähe von Barcelona gegründet wird. In Deutschland gewinnt Janoschka mit Packpool einen anerkannten Prepress Spezialisten für Grafik und Reproduktionen im Packaging-Markt. Das Tochterunternehmen Packpool Swiss wird zwei Jahre später auch Teil des Janoschka-Netzwerks.

2001

Die Planungsphase für den Neubau des Dekorbereichs ist abgeschlossen und wird in diesem Jahr bereits umgesetzt. Janoschka investiert in einen weiteren Direktlaser für den Standort Kippenheim. In Frankreich treten Artcyl, Sopelpa und ZAG dem Firmennetzwerk bei.

2003

Der Erfolgskurs hält an. Janoschka erwirtschaftet mit zwischenzeitlich über 1.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro. Mit der Investition in die erste Prägefräse erweitert das Unternehmen sein Angebot gezielt für Kunden aus der Tabakindustrie. Die Kooperation mit dem argentinischen Unternehmen Bosisio & Hijos in Buenos Aires schafft zudem optimale Bedingungen für den Einstieg in den südamerikanischen Markt.

2005

Janoschka führt die Internationalisierungsstrategie konsequent fort. Das Unternehmen ist mit Janoschka Pavlovsk in St. Petersburg ab sofort auch in Russland vertreten. Das Produktionswerk in Kippenheim erhält eine weitere Prägefräse.

2006

Janoschka investiert in drei weitere Direkt Laser Systeme, die neben dem Standort in Kippenheim in Asien und Russland zum Einsatz kommen. Das qualifiziert Janoschka weiter für eine Zusammenarbeit mit global aufgestellten Kunden aus dem Packaging-Markt. Sowohl die Lasertechnologie als auch international einheitlich hohe Produktionsstandards sind hier unerlässlich. Mit Fentsch Packaging Solutions gewinnt Janoschka einen fünften Standort in Deutschland.

2007

Das Unternehmen schafft sich über Janoschka Barcelona ein zusätzliches Standbein im Packaging-Markt. Die Niederlassung ist auf Artwork und Repro für Verpackungen von FMCGs spezialisiert. PaC.Space: Unter Führung des Softwareherstellers GMG und Janoschka arbeitet die Projektgruppe ProTiefdruck der European Rotogravure Association (ERA) am ersten einheitlichen Farbstandard für den Verpackungstiefdruck. Ziel ist ein einheitlicher Generierungsprozess der für die Druckvorlagenerstellung notwendigen Reprodaten, um den bisher nicht unerheblichen Zeit- und Kostenaufwand zu reduzieren. Als Ergebnis der Projektarbeit wird PaC.Space der Fachöffentlichkeit im kommenden Jahr auf der Drupa vorgestellt.

2008

Zu Jahresbeginn geht in Kippenheim die erste Automatiklinie in Betrieb. Der gesamte Produktionsprozess der Tiefdruckzylinder kann damit von der Zylinderaufbereitung über die elektromechanische Gravur bis hin zur Verchromung vollautomatisch abgewickelt werden. Dies wird nach und nach auch in den anderen Niederlassungen der Standard.

2009

Mit Image-to-Print rufen Sun Chemical, Windmöller & Hölscher und Janoschka eine globale Veranstaltungsserie ins Leben, die lokalen Druckern, Konvertern und Markenartiklern Einblicke in die Komplexität des Tiefdrucks gewähren soll. Die erste Station ist St. Petersburg in Russland. Malaysia, Thailand, Brasilien und Argentinien stehen als nächste Ziele bis Ende 2010 bereits fest.

Eine der zwischenzeitlich vier Prägefräsen geht zu Janoschka Pavlovsk.

2010

Janoschka verstärkt seine Präsenz im asiatischen Markt. Im August wird Asia Pacific Engravers Vietnam als Joint Venture von Asia Pacific Engravers Malaysia und Hoang Kim Joint Stock gegründet. In Südamerika baut Janoschka die starke Marktposition des Tochterunternehmens Bosisio weiter aus. Als einer der lokal führenden Prepress-Anbieter verfügt Bosisio bereits über eine hochmoderne Automatiklinie und startet ab Dezember als erstes südamerikanisches Unternehmen mit einem Direkt Laser System. Zentraler Zielmarkt für die neue Technologie ist die Tabakindustrie.

2011

Anfang des Jahres nimmt Janoschka México die Produktion auf. Hier werden Tiefdruckzylinder sowohl mit elektromechanischer Gravur als auch mit dem Direkt Laser System bebildert. Mit insgesamt sieben Direkt Laser Systemen bietet Janoschka das größte DLS-Netzwerk weltweit.

2012

Das Janoschka Netzwerk wird um zwei weitere Niederlassungen erweitert. Janoschka Izmir beliefert den türkischen Verpackungs- und Tobacco Markt mit Tiefdruckformen. Von der eigenen Rohlingsfertigung profitieren sowohl der lokale Markt als auch die europäischen Janoschka Töchter.

Das in Mumbai gegründete indische Holdingunternehmen dient als Basis für weitere Expansion auf dem asiatischen Markt und bietet mit ihrer ersten Produktionsstätte Janoschka Graphics India eine große Bandbreite an grafischen Dienstleistungen.

2013

Das Janoschka Innovationszentrum bei der Sächsischen Walzengravur/ SWG in Frankenberg entwickelt einen Workflow für die Druck- und Prägegravur. hapticCell basiert durchgehend auf digitalen 3D-Daten und ist die Grundlage des neuen Systems für die Verpackungs- und Dekorindustrie.

Branchentreffpunkt zu diesem Thema ist auch der dritte Innovation Day "Haptik entscheidet" der Janoschka Academy im September 2013.

2014

Bereits im Jahr 2012 investiert Janoschka in eine eigene Digitaldruckmaschine und widmet sich so mehr denn je dem Geschäftsfeld Dekor. Der State-of-the-Art Digitaldruck auf verschiedene Materialien wie Glas, Acrylglas, eloxiertes Aluminium, Holz, Keramik ermöglicht die Umsetzung der Kundenanforderungen nach individuellen Raumkonzepten mit persönlicher Note.

Seit 2014 werden auch namhafte Küchenhersteller mit Designrückwänden bedient.

2015

Janoschka Singapore ist neben den langjährigen Niederlassungen in Malaysia und Vietnam die dritte asiatische Tochter und baut den Janoschka Footprint in Asien weiter aus. Als Prepress Spezialist und langjähriger Partner von internationalen Marken unterstützt Janoschka Singapore vor allen Dingen globale und lokale Brand Owner in Singapur und Asien bei der überzeugenden und konsistenten Inszenierung Ihrer Produkte und Weiterentwicklung der Marken.

2016

Zur Drupa veröffentlicht Janoschka die erste Ausgabe des neuen Kundenmagazins Linked.

Auch im 40. Betriebsjahr ist das Unternehmen nach wie vor familiengeführt. Mit rund 1.200 Mitarbeitern an 24 Standorten in 14 Ländern wird ein Jahresumsatz von 100 Mio Euro erzielt.

Das Wichtigste in Kürze

Das Unternehmen Janoschka existiert seit 1976 und kann auf eine beachtliche Erfolgsgeschichte zurückblicken. Das Familienunternehmen begann im Kleinen, verfolgte aber von Anfang an eine klare sowie konsequente Unternehmens- und Wachstumsstrategie.

Heute steht Janoschka für höchste Expertise im Prepress-Bereich und zählt mit mehr als 1.400 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 119 Mio. Euro zu den Weltmarktführern seiner Branche. Das Unternehmen ist weltweit mit 26 Niederlassungen in 14 Ländern vertreten.

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Eine Übersicht des internationalen Janoschka Netzwerks finden Sie hier.